Exotic Formosa – Schmuck und Objekte von Ruan Weng Mong

Unser Bambusmitglied Ruan Wen Mong hat's in die italienische Vogue geschafft.

Als Goldschmied und Bildhauer ist Ruan Weng Mong ein Mittler zwischen den Welten: Ausgebildet als Goldschmied in Deutschland, war er jahrelang Obermeister der Goldschmiedeinnung in Nürnberg. Geboren in Taiwan, ist er auf mehreren Kontinenten zuhause. In seiner Kunst vereint er seine Materialsensibilität und Wertschätzung von (Edel-)Steinen und Metall mit klaren Formen, die sowohl eine europäische als auch asiatische Formensprache anklingen lassen.

Die dem Goldschmied gewidmete Ausstellung "Exotic Formosa – Schmuck und Objekte von Ruan Weng Mong" präsentierte erstmals in Deutschland rund 100 seiner Werke: Schmuck, Skulptur und Grafik, entstanden über einen Zeitraum von über 40 Jahren.

Schmuckmuseum Pforzheim vom 5. März bis 6. Juni 2022.

Bambus-Talk “QUO VADIS – TAIWAN ?”
Ein voller Erfolg!!!
Über sechzig Teilnehmer waren begeistert von unserem ersten Bambus-Talk in diesem Jahr. Das Thema brandaktuell.

Taiwan – „the most dangerous place on Earth“ titelte das renommierte britische Polit-Magazin „Economist“ noch in der Ausgabe vom 29. April 2021 mit einem Cover, das die Umrisse Taiwans auf einem Radarschirm zeigt, eingeklemmt zwischen USA und Volksrepublik China. Das war vor etwas mehr als einem Jahr – niemand rechnete damit, dass ein Krieg im Herzen Europas ausbrechen könnte.

Was hat sich für Taiwan geändert? Ist die Kriegsgefahr geringer oder größer geworden? Kann Taiwan seinen Status Quo sichern? Wo steht die Inselrepublik – völkerrechtlich? politisch? militärisch? Wohin wird die Reise gehen? “QUO VADIS – TAIWAN ?”
Es sprachen und diskutierten:

  • Dr. Oliver Corff, unabhängiger Gelehrter
  • Thomas Awe, ehem. Direktor der Konrad-Adenauer-Stiftung in Korea, Philippinen, China und Japan
  • Yu-Shun Chen, Generaldirektor der Taipeh-Vertretung Hamburg
  • Dr. Gerd Boesken, Präsident der Bambusrunde

Der Bambus-Talk “QUO VADIS – TAIWAN ?”  mit gemeinsamen Essen fand im „Ni Hao” am Mittwoch 25. Mai 2022 um 18:30 Uhr in der Wandsbeker Zollstr. 25-29, 22041 Hamburg statt.

Hamburgs ChinaTown

Am Mittwoch 04. Mai 2022 brachte uns Herr Prof. Dr. Matthias Scheer wieder ein besonderes Kapitel der Hamburgisch-Chinesischen Beziehungen nahe: die weitgehend vergessene Hamburger ChinaTown.

18:00 Treffen der Spaziergänger Ecke Talstraße/Schmuckstraße (Gedenktafel für die ehemalige ChinaTown).

18:15-18:30 Einführung in die Geschichte der ChinaTown und Besichtigung des Stolpersteins Schmuckstraße 7.
18:30-19:00 Gemeinsamer Spaziergang mit Erklärungen:
Große Freiheit, Hongkong Bar in der Straße Hamburger Berg, Reeperbahn, Davidwache, Untersuchungsgefängnis, Oberlandesgericht, Mahnmal 1933 (Machtergreifung der Nazis), Mahnmal “Hier & Jetzt” (Blumen in Kübeln erinnern an die unterschiedlichen Menschen, die ab 1933 Justizopfer wurden).
Ziel war die Gaststätte “September” im Carolinenviertel, wo wir nett saßen und den weiteren Ausführungen zur Geschichte lauschen konnten.

Made in China! Porzellan
“Was macht Porzellan so besonders, dass es Menschen seit Jahrtausenden fasziniert?
Dieser Frage geht das MK&G in der Ausstellung Made in China! Porzellan mit 180 Exponaten aus der Sammlung nach. Neben technischen und künstlerischen Entwicklungen werden Aspekte wie Materialität, Funktion und Qualität chinesischer Porzellane beleuchtet. Die Ausstellung zeigt herausragende Vasen, Teller, Schalen und Figuren aus der Ming- (1368–1644) und Qing-Dynastie (1644–1911) von kaiserlichem Porzellan bis hin zur Exportware. Höhepunkt ist der in Deutschland einmalige Bestand kaiserlicher Porzellane”. So bewirbt das MKG diese ganz besondere Ausstellung.
Kuratorin Maria Sobotka führte jeweils eine Bambus- Gruppe exklusiv am 10.03.2022 und am 31.03.2022 durch die Ausstellung.  Die Bambusrunde übernahm Führung und Museumsdienst.  Nach der Führung gingen wir zum gemeinsamen Essen ins Dim Sum Haus (Kirchenallee).
Herzliche Bambus-Grüße
Ihr Dr. Gerd Boesken
Präsident